Bindungsstile und Bindungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Bereits Säuglinge und Kleinkinder entwickeln ein bedeutsames und oft dauerhaftes emotionales Band zu ihren Hauptbezugspersonen. Diese reagieren i.d.R. mit emotionaler Verfügbarkeit, Einfühlung in die kindlichen Bedürfnisse und daraus abgeleitetem Verhalten. Nicht selten jedoch kommt es bereits in jungen Jahren zu bemerkenswert ungünstigen Bindungsmustern, die in der späteren Kindheit, Jugend und sogar im Erwachsenenalter zu erheblichen Schwierigkeiten bis hin zu überdauernden Bindungsstörungen führen können. So sind dann entsprechend konstruktive pädagogische Interventionen in Kita, Kindergarten und Schule oftmals erschwert.

Die sog. „Reaktiven Bindungsstörungen“ (ICD-10 F94.1/F94.2) treten ähnlich häufig auf wie Autismus-Spektrum-Störungen, zeigen jedoch oftmals eine deutlich andere Gestalt. Glücklicherweise sind diese Bindungsstörungen und die von ihnen verursachten Verhaltensauffälligkeiten durch bestimmte, feinfühlige und zugewandte Handlungsweisen von erwachsenen Bezugspersonen in späteren Jahren häufig relativ gut erreichbar und auch veränderbar.

Die Veranstaltung will einen theoriegeleiteten Überblick zur beschriebenen Gemengelage geben, wie auch Hinweise zu erprobtem, konstruktivem pädagogischen Umgang mit bindungsgestörten Kindern und Jugendlichen.
Wie immer soll Raum sein für eigene Fallvignetten der Teilnehmenden und gemeinsames kollegiales Nachdenken.

Referent: Hr. Bauer (Dipl. Psychologe)

Kosten: 80€

HINWEIS: Der Familienservice behält sich vor, die Veranstaltung auch digital durchzuführen, falls die Veranstaltung zum Zeitpunkt der Durchführung nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden kann. Änderungen werden Ihnen vorab per E-Mail mitgeteilt.

Wann?
08.05.2021 - 09.30-17.30

Wo?
Teichgarten 19
Wolfsburg
38440
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