Integrationshilfe

Schulbegleitung

IntegrationshelferInnen erleichtern SchülerInnen mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen den Besuch einer Regel- oder Förderschule.

Zu Kindern und Jugendlichen, die Anspruch auf Integrationshilfe haben, gehören SchülerInnen,

  • mit herausforderndem Verhalten
  • mit besonderen Kommunikationsbedürfnissen
  • mit Bedarf an pflegerischen, medizinischen und therapeutischen Hilfen
  • mit Potenzial zur Selbst- und Fremdgefährdung.

Dabei unterstützen die IntegrationshelferInnen die Kinder und Jugendlichen im Schulalltag.

Die Aufgaben der Integrationshelfer können sein:

  • Behinderungsbedingte Defizite kompensieren und Hilfestellungen geben
  • Begleitung und Unterstützung im schulischen Alltag
  • Je nach Behinderungsart und Hilfebedarf des Schülers differenziert
  • Soziale Integration und psychische Stabilisierung des Schülers während des gesamten Schulalltags
  • Hilfen werden bedarfsgerecht und individuell angeboten
  • Keine Aufgaben, die dem Kernbereich der Schule zuzuordnen sind, sondern lediglich flankierende, den Unterricht sicherstellende Hilfestellungen und Tätigkeiten
  • Keine didaktischen und pädagogischen Aufgaben

Zu den unterstützenden Tätigkeiten können zählen:

  • Begleitung und Orientierungshilfen auf dem Schulweg, Schulgelände und Klassenzimmer
  • Unterstützung und Beaufsichtigung während der Unterrichtszeiten
  • Umkleidehilfen beim Sportunterricht
  • Hilfestellung bei Toilettengängen
  • Unterstützung bei der Verwendung von Arbeitsmaterialien
  • Hilfestellung bei der Einnahme von Pausenmahlzeiten
  • Hilfe zur Abwehr von Gefahrenmomenten
  • Begleitung bei Schulfahrten, Klassenausflügen und Unterrichtsgängen

 

Die IntegrationshelferInnen arbeiten eng mit Eltern und Lehrern zusammen. Ziel ihrer Tätigkeit ist die Förderung und Unterstützung der Selbstständigkeit der SchülerInnen mit Behinderungen. Die Kosten für die IntegrationshelferInnen werden zumeist von den kommunalen Kostenträgern (Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit oder Geschäftsbereich Jugend) übernommen.

Wenn bei Ihrem Kind in der Schule ein konkreter Hilfebedarf festgestellt wird, können Sie beim Geschäftsbereich Schule (Frau Dreger oder Frau Deutges, 05361-281129)  einen Antrag auf Eingliederungshilfe stellen.
Nach Erstellung der Kostenzusage seitens des Geschäftsbereiches Soziales und Gesundheit oder des Geschäftsbereiches Jugend kann die Vermittlung einer geeigneten Betreuungsperson über den Familienservice starten.

Gerne informiert Sie unsere pädagogische Mitarbeiterin Nina Dittmann über den Verfahrensablauf in Wolfsburg.

Sie interessieren sich für eine Tätigkeit als Integrationshelfer/-in? Dann lesen Sie hier mehr über die Voraussetzungen oder setzen Sie sich mit unserem Mitarbeiter Herrn Kaspar (05361-89696921) in Verbindung und erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch Näheres.

Kontakt

Nina Dittmann
Pädagogische Mitarbeiterin
05361-896969-14
n.dittmann@familienservice-wolfsburg.de